Andy Fox: Liquid Mayhem

1. März 2010

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Im Winter, wenn die Dünung am höchsten ist, finden die wichtigen Surf-Wettbewerbe statt. Der Lärm ist ohrenbetäubend, man vergisst das, wenn man Fotos davon sieht. Unvorstellbare Wassermassen stürzen donnernd in Richtung Strand, an dem die Fotografen mit ihren Telebrennweiten die Aktionen der Surf-Cracks verfolgen. Andreas Fuchs aber, der sich Andy Fox nennt, steht im Wasser. Er bekommt die Wellen auf den Kopf, ist minutenlang untergetaucht, und muss die Orientierung behalten, im Sog, dem sich niemand entgegen stemmen kann. Keine Frage, Andy Fox braucht nicht nur eine spezielle Ausrüstung, sondern auch ein besonderes körperliches Training, um das auszuhalten. Diesen Beitrag weiterlesen »

Wie Fotografen mit Absagen umgehen sollten

24. Februar 2010

Jede Absage, jede Kritik verstehen wir als persönliche Zurückweisung. Damit umzugehen ist nicht einfach, denn wir alle wollen gemocht, geschätzt und für den Job gebucht werden.

Entscheidet man sich, Fotografin oder Fotograf zu werden, denkt man in erster Linie daran, wie man Aufträge bekommt. Aufträge zu bekommen, ist einfach: das Ego jubiliert, die Psyche schlägt Purzelbäume, mit dem überschießenden Adrenalin könnte man ein Altersheim zur Ü-30-Disco umfunktionieren. Ganz oft aber wird man Absagen bekommen und sich richtig besch… fühlen. Wichtig ist, sich darauf einzustellen, dass es passieren wird, und klug zu reagieren. Diesen Beitrag weiterlesen »

Backen mit Photoshop

18. Februar 2010

Ein super schönes und witziges Stop-Motion-Video von Stefania aus Italien, die sich hinter “Lait Noir” verbirgt. Das passt zu Fotofeinkost als wäre es dafür gedreht! Danke an Stilsucht für’s Finden. Stefania hat gerade ihren Abschluss am Institut of Design in Turin erhalten, und will nun die Welt sehen und ihre Träume verwirklichen. Ihre Webseite hat sie auf der Schreibmaschine erstellt.

Adobe Photoshop Cook from Lait Noir on Vimeo.

Nils Clauss: one + one = one?

1. Februar 2010
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Airforce Sergeants, Seoul 2009

Sich gerne in Asien aufzuhalten ist eine Sache, dort zu leben, zu studieren und zu arbeiten, eine andere. Zumindest für einen Deutschen. Nils Clauss lebt seit Ende 2005 in Süd-Korea. Er verkörpert für mich den Fotografen der Zukunft: flexibel zwischen Steh- und Laufbild wechselnd, akademisch gebildet, realisiert tolle freie Projekte wie diese Doppelporträts, und verbindet die europäische Tradition der Bildfindung mit Einflüssen aus dem sich wirtschaftlich am schnellsten entwickelnden Kontinent. Ich fragte ihn, wie es dazu kam:

Was verschlägt mich nach Seoul? Ursprünglich war es meine Leidenschaft für den koreanischen Film.
Ich habe in Bonn, Melbourne und Berlin Kunstgeschichte, Politik und Germanistik studiert und mich zuletzt in meiner Magisterarbeit mit Raum und Architektur in Wong Kar-wai’s “Happy Together” auseinandergesetzt. Während eines Forschungsaufenthalts in Hongkong ist die Entscheidung, mit dem Studienabschluss nach Korea zu ziehen, gereift. Allerdings wollte ich mich in Zukunft weniger theoretisch, sondern primär praktisch mit Film auseinander setzten. Diesen Beitrag weiterlesen »

Fotoprojekt: Mein Platz in Kempen

29. Januar 2010

Das Foto Forum Kempen, ein Zusammenschluss von Hobbyfotografen, führte ein tolles und sehr umfangreiches Projekt durch – bis hin zur Ausstellung und Dokumentation als (bisher ungedruckter) Bildband. Bewunderungswürdig an dem Projekt ist, dass es die Forums-Mitglieder geschafft haben, ihre Arbeiten als Individuen zu präsentieren, aber zugleich einen durchgängigen Ansatz zu finden, so dass beim Blättern durch die Porträts der Ausländer in Kempen am Niederrhein die Beiträge nicht auseinanderfallen, sondern das Buch als aus einem Guss erscheint.
Wer zudem die Texte liest, wird feststellen, wie viel Mühe, aber auch wieviel Freude das große Projekt allen Beteiligten gemacht hat: “Spannend war es, nicht immer einfach. … Immer aber wurden wir freundlich empfangen, haben uns Menschen ihre Tür und sehr oft auch ihr Herz geöffnet.” Schöne Bestätigungen aus der Praxis einer Fotogruppe zu dem, was ich in meinem Buch propagiere und hoffentlich eine Motivation für andere. Sehr pfiffig auch die kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit des Foto Forum Kempen mit zahlreichen Presseberichten.

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