Tipps & Tools

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Ziele 2012 für Fotografinnen und Fotografen

Sich vernünftige Ziele zu setzen, ist eine Voraussetzung, um Erfolg zu haben. Diese Ziele schriftlich zu formulieren ist wichtig, weil man damit auch sich selbst gegenüber eine größere Verbindlichkeit eingeht. Um es Ihnen, den Lesern von “Erfolg als Fotograf”, leichter zu machen, habe ich Ihnen 1 Seite als PDF zum Ausdrucken vorbereitet: Erfolg als Fotograf 2012 Damit es für Sie ein super Jahr wird!

Firefox für Fotografen

Interessante Firefox-Add-ons für Fotografen und Fotografie-Interessierte hat Yanik zusammengestellt.

Tutorials zu Photoshop und anderen Adobe-Programmen

Hier hat sich jemand die Mühe gemacht, 26 Photoshop-Tutorials zum Thema Retusche, speziell Gesichtsretusche, zu sammeln. 100 Tipps zu CS4-Programmen gibt es hier.

Bildflächenaufteilung mit der Fibonacci-Spirale

Wer beruflich (Werbefotografie, Modefotografie, Stock Photo) oder aus privater Neigung Wert auf harmonisch arrangierte Bildmotive legt, sollte sich weniger am beliebten goldenen Schnitt als vielmehr an der Fibonacci-Spirale orientieren. In einem kurzen Beitrag (auf englisch) weit der Fotograf Jake Garn auf dieses Phänomen hin und präsentiert auch gleich verblüffende Beispiele. (Das wäre doch eine praktische Ergänzung zur Gitternetzlinie, liebe Kamerabauer!)

Die erste Ausstellung

Was man berücksichtigen sollte, wenn man sich erstmals der Öffentlichkeit präsentiert, beziehungsweise seine erste Fotoausstellung organisiert, habe ich für das Magazin Fine Art Printer beschrieben. Der Artikel ist hier als PDF gespeichert.

Tipps für die Krise

Was man in ökonomisch schwierigen Zeiten tun oder besser lassen sollte, habe ich in 10 Tipps zusammengefasst und bei Fotografr veröffentlicht.

Fotohonorare / Tagessatz berechnen

Dafür habe ich hier ein nützliches Tool gefunden, bei dem man seine sämtlichen Kosten eingeben kann, und am Ende herauskommt, wie hoch man seinen Tagessatz ansetzen muss, um etwas zu verdienen. Gerade für alle, die Kamera- und andere Geräteanschaffungen  ebenso wie die Krankenversicherung unauffällig unter den Tisch fallen lassen, eine disziplinierende Einrichtung. (Feedback erbeten!)

Bildagenturrecherche

Bei entsprechendem Bildmaterial und Neigung rate ich bisweilen Fotografen und Fotografinnen, gezielt die Vermarktung über Bildagenturen anzustreben. Aufträge aus Redaktionen werden schließlich immer weniger, da die Bildredakteure kostengünstiges Agenturmaterial aufwändigen Produktionen vorziehen (müssen). Ob man bildagenturtauglich fotografiert, kann man leicht testen, indem man einige seiner Motive mal als Suchwort eingibt und die Ergebnisse (selbst-)kritisch beäugt. Auch wer nur mal gucken möchte, wie originell sein Bildmaterial ist, hat nun mit www.moonfly.de die Möglichkeit, zeitgleich und kostenlos in diversen Bilddatenbanken zu recherchieren.

Guter Blog für alle, die sich für Stock-Fotografie interessieren: alltageinesfotoproduzenten.de

Fotos vor weißem Hintergrund

In der Stock-Fotografie ein Muss, um das Motiv freistellen zu können, in der Porträtfotografie ein Klassiker: Personen vor weißem Hintergrund. Robert Kneschke (Alltag eines Fotoproduzenten) verwendet eine Leuchtbox, Hiligt von Lastolite.Wie er arbeitet, kann man in diesem Video sehen.

Robert Kneschke ist auch für den Hinweis auf das ausführliche und gut bebilderte Tutorial zu verdanken, in dem Zack Arias aus Atlanta in 4 Folgen schildert, wie er sein Studio eingerichtet hat, ausleuchtet, belichtet, und nachbearbeitet.

Lichtwürfel selbst basteln

Eine patente Anleitung, wie man einen Würfel aus Styropor selbst zusammenbastelt, kommt aus München. Nützlich ist er, um Makroaufnahmen zu machen oder um kleine Dinge zu fotografieren, die bei Ebay eingestellt werden sollen. Mein Tipp ist allerdings, auf keinen Fall ein Cuttermesser zu nehmen, sondern ein Messer mit Wellenschliff. Damit bröckelt es zwar immer noch, gleiches gilt jedoch für das Spezialmesser, das es im Baumarkt bei den Dämmmaterialien gibt.

Erfolgreiches Selbstmarketing: Adressenliste erstellen

Das A und O der Akquise ist das Führen einer Namensliste mit den Ansprechpartnern, von denen man einen Auftrag – oder zunächst einmal wahr genommen werden – möchte. Bei Unternehmen helfen, ganz simpel, die Gelben Seiten ebenso weiter wie das private Netzwerk, in dem bestimmt jemand jemanden kennt, der “beim Daimler” arbeitet oder bei einem anderen interessanten potenziellen Auftraggeber. Angeblich kennt man ja über 5 Ecken den Papst, da kann es nicht so schwer sein, die Damen in der Werbe- oder PR-Abteilung einer örtlichen Firma kennenzulernen. Wer allerdings bundesweit an die Redaktionen oder Agenturen ran will, sollte entweder seit Jahren als Praktikant(in) gejobbt haben, und so über entsprechend gute Kontakte verfügen, oder muss sich anders kundig machen. Bei den dauernden Jobwechseln von Artdirektoren und anderen Medienleuten ist es nicht einfach, auf dem Laufenden zu bleiben. Hier hilft der tägliche Blick in die Online-Meldungen des wichtigsten Branchendienstes, Kress-Report! Praktischerweise ist von einigen, die man vielleicht gerne kontaktieren würde, auch ein Foto abgedruckt, so dass man sie erkennen kann, wenn man ihnen auf einem Branchentreff (den man natürlich besucht) begegnet. Und wer Geburtstag hat, steht auch drin!

Welche Tage am günstigsten sind, andere mit seiner Email-Botschaft zu erreichen, zeigt diese Aufstellung aus USA, die sicherlich hier ähnlich gilt.

Aber Obacht: Auf keinen Fall sollte man unaufgefordert Emails werblichen Inhalts verschicken! Über die Rechtslage informiert ein PDF des Verbandes der deutschen Internetwirtschaft e.V., auf das mich freundlicherweise ein Fotofeinkost-Leser aufmerksam machte. Tipp: Zurück zur guten alten Postkarte!

Erfolgreiches Selbstmarketing: Newsletter

Soll man noch Newsletter versenden oder nicht? Im Grunde überholt, aber Fotografen richten sich mit ihrem Dienstleistungsangebot ja vielfach an Kunden, deren liebstes Nachrichtenübermittlungsgerät das Fax ist – oder warum haben Fotografen immer Fax-Nummern auf ihren Visitenkarten? Gemessen daran ist ein Newsletter keineswegs überholt. Was nervt, sind Newsletter, in denen ein paar Bilder sind und die einmal im Monat im Postfach aufschlagen. Das ist Spam! Sinnvoll kann es aber durchaus sein, in unregelmäßigen Abständen, Kunden, Galeristen oder Sammler über Neues zu informieren. Wer nichts Neues zu vermelden hat, schweige. Ein praktisches Tool für die professionelle Gestaltung und die Versandabwicklung scheint MailChimp zu sein, das bei weniger als 500 Adressen kostenlos ist.

Tipps zur eigenen Webseite

Jeden Tag gucke ich mir die Webpräsenzen von Fotografen an, und jeden Tag erlebe ich gar Schreckliches. Es gibt 3 Dinge, die speziell nerven, wenn man professionell Fotos ansieht: 1. Wenn der Webdesigner wieder einmal vergessen hat, dass der Browser des Nutzers Navigationsleisten etc. hat, die das Sichtbare begrenzen und damit zum Beispiel die Navigation der Fotografensite verschwindet. Es ist unpraktisch, die Webseite starr auf eine ideale Bildschirmgröße anzulegen, ohne dass beispielsweise automatisch der Vollbildmodus aktiviert wird. Ein hilfreiches Tool zur Überprüfung der eigenen Webseitenaufteilung ist browsersize.googlelabs 2. Es nervt, wenn im Schneckentempo eine Diashow abläuft. Wer dauernd Fotos anguckt, sieht entsprechend schnell, was darauf abgebildet ist, und will die Geschwindigkeit selbst bestimmen. 3. Auf winzige Icons klicken zu müssen, um von einem Bild zum nächsten zu navigieren, ist eine Zumutung.
Die 5 Webseiten No-nos habe ich hier schon früher einmal beschrieben. Und 5 Punkte, auf die man tunlichst bei der Abfassung der Fotografen-Vita achten sollte, stehen hier.