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	<title>Kommentare zu: Wie das Internet die Fotografie verändert</title>
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		<title>Von: Dr. Martina Mettner</title>
		<link>http://www.fotofeinkost.de/wie-das-internet-die-fotografie-verandert/comment-page-1/#comment-439</link>
		<dc:creator>Dr. Martina Mettner</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 08:33:11 +0000</pubDate>
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		<description>Alles da, ganz genau! Vielen Dank für den differenzierten Beitrag.</description>
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		<title>Von: Steffo</title>
		<link>http://www.fotofeinkost.de/wie-das-internet-die-fotografie-verandert/comment-page-1/#comment-438</link>
		<dc:creator>Steffo</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Apr 2010 08:19:11 +0000</pubDate>
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		<description>Die Zustandsbeschreibung ist ja richtig, die Wertung (Niedergang etc) muss man differenzierter betrachten. Richtig ist, dass durch die leichter verfügbare Technik mehr Fotos durch mehr Menschen erzeugt werden und hierdurch eine Demokratisierung stattfindet: der blosse Besitz des Produktionsmittels reicht eben nicht mehr aus, um sich von anderen zu unterscheiden.

Aus diesem Grund wird z.B. die Bedeutung der Bildredaktion immer wichtiger und das ist etwas, was durch den Fotografen nicht beeinflussbar ist. Zwei Dinge sind wichtig. Erstens, zu verstehen, wie Wahrnehmung funktioniert; hieraus lässt sich der Erfolg von Schuman (und sogar der Leserreporter) erklären. Modefotografie hat einen technischen und ästhetischen Zustand erreicht, der in der Technikwelt  als &quot;over-engineered&quot; bezeichnet wird. Zweitens, wenn sich die technischen Rahmenbedingungen ändern, ändert sich auch die Ästhetik (im Sinne von aisthesis). Das Festhalten an der handwerklich alten Welt ist nur bedingt sinnvoll: ein altes Segelschiff ist sehr romantisch und es erfordert eine Menge handwerkliches Geschick es zu steuern; das Geld haben aber die Maschinisten auf den Dampfschiffen verdient.

Die Welt der Mobiltelefone und der Leserreporter ist einfach da; wir können sie lediglich sinnvoll gestalten. Wenn das gelingt, wird sich keiner mehr über den Niedergang der vordemokratischen Aristokratie beschweren. Was hindert daran, eine Online Zeitschrift mit anspruchsvollen Bildstrecken zu gründen (der &#039;Stern&#039; ist auch nicht für seine redaktionelle Arbeit an den Texten berühmt)? iPad, blogs, websites,e-mail, twitter, micropayment -alles da, oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zustandsbeschreibung ist ja richtig, die Wertung (Niedergang etc) muss man differenzierter betrachten. Richtig ist, dass durch die leichter verfügbare Technik mehr Fotos durch mehr Menschen erzeugt werden und hierdurch eine Demokratisierung stattfindet: der blosse Besitz des Produktionsmittels reicht eben nicht mehr aus, um sich von anderen zu unterscheiden.</p>
<p>Aus diesem Grund wird z.B. die Bedeutung der Bildredaktion immer wichtiger und das ist etwas, was durch den Fotografen nicht beeinflussbar ist. Zwei Dinge sind wichtig. Erstens, zu verstehen, wie Wahrnehmung funktioniert; hieraus lässt sich der Erfolg von Schuman (und sogar der Leserreporter) erklären. Modefotografie hat einen technischen und ästhetischen Zustand erreicht, der in der Technikwelt  als &#8220;over-engineered&#8221; bezeichnet wird. Zweitens, wenn sich die technischen Rahmenbedingungen ändern, ändert sich auch die Ästhetik (im Sinne von aisthesis). Das Festhalten an der handwerklich alten Welt ist nur bedingt sinnvoll: ein altes Segelschiff ist sehr romantisch und es erfordert eine Menge handwerkliches Geschick es zu steuern; das Geld haben aber die Maschinisten auf den Dampfschiffen verdient.</p>
<p>Die Welt der Mobiltelefone und der Leserreporter ist einfach da; wir können sie lediglich sinnvoll gestalten. Wenn das gelingt, wird sich keiner mehr über den Niedergang der vordemokratischen Aristokratie beschweren. Was hindert daran, eine Online Zeitschrift mit anspruchsvollen Bildstrecken zu gründen (der &#8216;Stern&#8217; ist auch nicht für seine redaktionelle Arbeit an den Texten berühmt)? iPad, blogs, websites,e-mail, twitter, micropayment -alles da, oder?</p>
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