Andreas Meichsner

Mit seiner Arbeit über Ferienhaustourismus in den Niederlanden gewann der in Berlin lebende Fotograf Andreas Meichsner im letzten Jahr den zweiten Preis beim Architekturbild Wettbewerb und kam unter die zehn besten Einsendungen beim Leica Oskar Barnack Award 2006. Die Idee zur viel beachteten Serie entstand „2002 während eines Wochenendausflugs“, schreibt er auf meine Frage, ob er dort mal Urlaub gemacht habe. „Ich habe einen Freund besucht, der für ein Semester Architektur in Delft studierte und wir waren von der Entdeckung des Ferienhausparks „De Banjaard“ so beeindruckt, dass ich zunächst eine Großformatserie über verschiedene Ferienhaustypen fotografiert habe, bevor ich in meiner Diplomarbeit „Arkadia“ schließlich das architektonische Umfeld zusammen mit dessen Besuchern fotografisch umgesetzt habe. Arkadia ist also erst drei Jahre später entstanden.“
Andreas Meichsner, Arkadia
Im Moment arbeitet er gerade an einem neuen Projekt über Cluburlaub. Dazu hat er „im letzten Sommer jeweils eine Woche in drei verschiedenen Clubs das Alltagsleben der Touristen fotografiert. Anfang März und dann noch einmal Anfang Juli werde ich je eine Woche in zwei weiteren Clubs verbringen. Diese neue Arbeit habe ich mit Hilfe einer VG BildKunst Projektförderung umgesetzt, was eine große Hilfe für mich war.“

Andreas Meichsner, der 1973 in Hannover geboren wurde, arbeitet auch
kommerziell, „z.B. für das NEON-Magazin, aber auch in der Architekturfotografie u.a. für das Bundesamt für Bauwesen“. Mehr Fotos und der Text zu Arkadia unter www.andreasmeichsner.de