Cewe Kalender für beruflich oder privat Fotografierende

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10 Tipps zur Kalenderproduktion

Mit einem Bildkalender bleiben Sie ein ganzes Jahr in bester Erinnerung, da muss der Firmenname gar nicht groß auf jeder Seite stehen. Von Cewe hatte ich die Möglichkeit, die Kalenderproduktion zu testen. Damit Sie es zeitlich gut schaffen, Ihren Kalender zu gestalten, habe ich nachfolgend einige Tipps notiert.
1. Legen Sie sich einen Ordner an, in dem für den Upload ausschließlich die 13 Bilder sind, die Sie verwenden wollen.
2. Entscheiden Sie sich jetzt für Bilder im Hoch- oder im Querfomat.
3. Wählen Sie Fotos zu einem klar umrissenen Thema. Sortieren Sie diese nach Monaten, um zu prüfen, ob Sie Passendes für jede Jahreszeit finden. Bei mir sind das Gärten in Japan – mit Ausnahmen bei den Wintermotiven.
4. Bei der Auswahl der Motive solche wählen, die dekorativ sind. Die Beschenkten sollen ja einen Monat lang das Bild angucken (wollen). Da ist die Auswahl eine andere als für einen Bildband, den man durchblättert. Also: Keine Scheu vor typischen Kalendermotiven, wenn es um die Herstellung eines solchen geht.
5. Konvertieren Sie die Bilddateien vorsorglich selbst in den sRGB-Farbraum (Sie fotografieren natürlich in Adobe RGB, aber im Consumerbereich und im Web ist der kleinere Farbraum üblich).
6. Rechnen Sie die Bilddateien eventuell hoch, wenn Sie entweder ein großes Kalenderformat drucken lassen wollen oder eine Kamera mit einem kleinen Sensor benutzt haben. Optimal dazu ist eine Photoshopaktion von Roberto Cassavecchia, mit der ich alle meine Dateien bearbeite, die ich (noch) nicht mit der Vollformatkamera aufgenommen habe.

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Screenshot der Bearbeitungsoberfläche.

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Hier sieht man, dass ich für das Motiv links einen helleren Farbton als den „normalen“ gewählt habe. Die Schriftfarbe ändert sich von weiß zu schwarz.

7. Wählen Sie in der Gestaltungssoftware von Cewe Layout und Oberfläche nach Ihren Wünschen. Ich habe mich für mattes Papier entschieden und finde, es sieht edel aus. Beim Kalendarium habe ich ein schlichtes gewählt mit Angabe der Kalenderwoche, was speziell im Business ganz praktisch ist.
8. Hintergrundfarbe: Sie müssen sich nicht zwischen Schwarz und Weiß entscheiden! Das fand ich das beste Feature: Man kann nicht nur eine individuelle Farbe für den gesamten Hintergrund wählen, sondern diesen sogar seitenweise anpassen. Es macht Spaß, die unterschiedliche Wirkung auszuprobieren.
9. Textfelder: Idealerweise sollte unter jedem Bild stehen, wo es aufgenommen wurde. Ich habe das aus zeitlichen Gründen weggelassen. Wer den Kalender beruflich verschenkt, sollte auch (klein) seinen Namen jeweils dazusetzen. Der soll sich ja beim Kunden einprägen!
10. Wählen Sie ein Titelmotiv und setzen Sie den Titelschriftzug ein. Ich habe ihn ausnahmsweise ins Bild gesetzt, weil sich die Jahreszahl nicht editieren ließ und ich nicht zwei verschiedene Typoelemente unmittelbar nebeneinander haben wollte.

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Gartenschlappen, die ein wenig an Fischköpfe erinnern, sind das Motiv für April.

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Mit schwarzem Hintergrund kommt dieses sehr grafische Motiv am besten zur Geltung.

Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass ich ein wenig mit der Gestaltungssoftware gehadert habe, bei der sich z.B. Textflächen nicht so präzise justieren lassen, wie ich das aus professionellen Designprogrammen gewöhnt bin. Praktisch fand ich die Farbwahl für den Bildhintergrund, alle anderen Design-Vorgaben waren für mich nicht von Belang. Super war die kurze Lieferzeit und die Qualität des Produktes. Daher kann ich es durchaus als Werbemittel für Fotografen (aus dem Bereich Editorial, Reportage, Reise) empfehlen, für private Zwecke sowieso.

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Beitragsbild: Die beiden schönsten Gärten Japans: Katsura Imperial Villa (Kyoto) auf dem Kalender-Titel und Adachi Museum of Art Garden.