Das geniale Fotobuch: David Alan Harvey

Nein, ich besitze es nicht, aber das soll mich nicht hindern, es vorzustellen: David Alan Harveys Bildband (based on a true story). Bei der Arbeit an meinem gerade erschienenen Buch „Fotografie mit Leidenschaft“ stieß ich auf Material, das ich aus verschiedenen Gründen (Bildrechte zu teuer oder zu weit vom Thema ab) nicht einarbeiten konnte. Anton Kusters, dessen Arbeit über die Yakuza in Tokio ich im Buch vorstelle, nennt den Magnum-Fotografen David Alan Harvey als Mentor. Was bei mir die Fotofeinkost, ist bei Harvey „Burn„, die Marke seines Online-Magazins und Verlags. (Und es ist wirklich toll, was man machen kann, wenn man in New York lebt, mal eben Magnum-Kollegen interviewen kann und Leute hat, die sich darum kümmern, dass alles professionell läuft.)
Was Harvey bei seinem Bildband gelungen ist, muss man sich ansehen. Es ist eine faszinierende, spielerische Lektion in Bildgefühl und Layoutkunst.

Apropos interessante Fotobücher: Ich stieß auf diesen Beitrag im Blog des Magazins Photonews, in dem Regina Maria Anzenberger über ihren „Salon“ in Wien spricht, in dem Fotobücher diskutiert werden. Nun besitze ich zwar relativ viele Bücher, aber ob sie selten sind, ist mir gleichgültig. Hauptsache, sie sind interessant und gut gemacht.  Auf jeden Fall verfüge ich über die räumlichen Möglichkeiten, bei mir solch ein Treffen zu veranstalten, bei dem jeder ein Fotobuch vorstellen kann. Wer sich dafür interessiert, möge sich melden.

3 Kommentare

  1. Ich bin auch interessiert.
    Mit meiner Beschreibung zu Schillerslage war ich aber mit zwei Sätzen fertig. Nur so zur Info ;-)

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