Frage: Nebenher-Fotos auf der Website veröffentlichen?

Hannes Jung, dessen Internetpräsenz eine Fotofeinkost Top-Website 2010 wurde, reagierte erst mit Verzögerung auf die Auszeichnung, denn, so schreibt er, „ich war in Lappland Assistent für eine Art von Naturfotografieworkshop, Bäche fotografieren und auf Polarlicht hoffen.“
Jung-Lappland

Ohne Polarlicht ist es kalt UND dunkel. Foto: Hannes Jung

„Ich überlege gerade“, schreibt er weiter, „zusätzlich auf der Website eine Kategorie Journal einzuführen, in dem Bilder gezeigt werden, die nebenher entstehen. Wie ich es hier schon angefangen habe: So gibt es mehr Neues, denke ich. Was halten Sie davon?“

Da sich das vielleicht auch andere fragen, hier meine Antwort:
Von der unsortierten Ansammlung von Fotos rate ich dringend ab. Bildredakteure und Artbuyer hassen das. Professionell wäre es, daraus kleine Geschichten (bis zu 10 Fotos) zu editieren und jeweils eine Story auf die Website zu stellen. Nach drei Monaten kann man das gegen die nächste austauschen oder noch besser: Ihre kleine Bildgeschichte des Monats. Das animiert selbst Profis, wieder zu gucken, was es Neues gibt. Zudem können Sie Ihre Käufer/Auftraggeber/Interessenten anmailen und auf die neue Geschichte hinweisen. Fotos von dem Workshop beispielsweise würde ich mir gerne ansehen: Warten auf das Polarlicht.

1 Kommentare

  1. Ich möchte mich dem anschließen. Es gibt schon zu viele lose Aneinanderreihungen von Bildern. Ich persönlich schaue mir ganz gerne Bilder an, die eine Geschichte erzählen.

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