Top 5: Webseiten No-nos.

Das sollten Fotografen bei ihrer Webseite vermeiden, wenn sie ernst genommen werden wollen:

1. Die Verwendung von unsinnigen Tarnnamen wie „Photo-Impressionist“, „Bildwerker“, „Photozeichner“

2. Eine Begrüßungsfloskel

3. Die Auflistung des Fotoequipments

4. Dass die Site nur auf dem eigenen Bildschirm mit dem Lieblingsbrowser vollständig zu sehen ist

5. Alles hochzuladen, was irgendwie nach Foto aussieht, statt eine strenge Auswahl zu treffen

Ad 1: Hier sind durchaus alle Fotografen angesprochen. Das klingt zwar nach Amateur, kommt aber auch bei professionellen Fotografen vor.

Ad 2: „Herzlich willkommen …“ „und viel Spaß beim …“ geht nun gar nicht. Aber auch Flash-Intros, die man skippen muss, nerven bloß. Das ist schön für arbeitslose Grafiker, aber nicht für Leute, die sich schnell einen Überblick über die Fotos von jemandem verschaffen wollen.

Ad 3: „Guck mal, was ich Tolles habe! Ich bin schon ganz professionell!“ Auch ein No-no. Zudem zeugt es nicht von Umsicht, es potenziellen Dieben so einfach zu machen.

Ad 4: Wer mit seinen Fotos Öffentlichkeit sucht und eventuell sogar damit Geld verdienen möchte, benötigt eine professionelle Site. Schlicht, schön, schnell, wäre die Devise.

Ad 5: Die eigene Website ist nicht das Archiv! Hier gehören nur die wesentlichen Arbeiten hin, die noch dazu im kleinen Format gut aussehen und somit den Fotografen oder die Fotografin gut aussehen lassen.

Ist das alles? Leider nein! Fortsetzung folgt.

6 Kommentare

  1. Pingback: Lars Borges Update Online - Onlinemagazin für Fotografie und Fotografen - bildwerk3 [Photoblog]

  2. Pingback: no-no-Liste | viertelstun.de

  3. Pingback: farbwolke.de » Kreativlinks vom 28. Februar 2008

  4. hmm, wenn ich hier so den Punkt 1 lese, ertappe ich mich selbst…
    Fotador = Foto-Matador => „Fotobändiger“

    danke für den Hinweis!

  5. Die wohl hilreichste Liste im Netz. Genau nach den Kreterien habe ich meine Seite neu gestaltet. Kann ich nur so unterschreiben.

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